ÜBER UNS

Tradition und Fortschritt

… sind für uns kein Widerspruch! Eine solide und nachhaltige Firmenpolitik spiegelt die Vereinbarung unserer Werte mit unserer Historie. Wir arbeiten gern für unsere Kunden und sind ein verlässlicher Partner.
© 2018 Gutter & Sohn 

Unsere Stärken 

Beratung - Flexibilität - Qualität - Liefertreue

Wir begleiten Sie schon bei der Entwicklung Ihrer Produkte. Nutzen Sie unser fundiertes Wissen

über Werkstoffe, konstruktive Möglichkeiten und unsere Produktionsverfahren um so die optimale

Lösung für die Ausführung Ihrer Bauteile zu finden. Es soll für Sie einfach alles stimmen: Kosten,

Qualität und Liefertermin.

Gusswerkzeuge werden an unserem Standort im eigenen Werkzeugbau gefertigt. Durch das prozessübergreifende Wissen und die intensive Verzahnung von Gießerei und Werkzeugbau sind wir in der Lage auf Ihre konstruktiven Wünsche und Terminanforderungen  schnell und flexibel zu reagieren. Brauchen Sie vorab einen Prototyp? Gern stehen wir auch hier mit Lösungsmöglichkeiten parat. Für die komplexe mechanische Bearbeitung Ihrer Produkte oder flexible Montage Ihrer Systemkomponenten - nutzen Sie unsere Möglichkeiten und unser langjähriges Wissen aus dem Maschinen- und Werkzeugbau. Die Qualität der hergestellten Produkte steht bei uns an erster Stelle. Fertigungsprozesse und abgestimmte Verfahren sind eindeutig definiert und in unserem System hinterlegt. Sie bestimmen die Anforderungen Ihrer Teile hinsichtlich Rückverfolgbarkeit und Dokumentation.

Unser Team

Organisation und Geschäftsleitung

Ludwig Gutter & Sohn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit ca. 15 Mitarbeitern. Seit 2003 ist Horst Thoma Geschäftsführer der Traditionsfirma Ludwig Gutter & Sohn GmbH & Co. KG in Weißenhorn. Nach seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher absolvierte er ein Studium zum Diplom-Maschinenbauingenieur (FH) an der Fachhochschule in Kempten. Mit seinem fundierten Wissen und seiner Erfahrung in der Gießerei- und Fertigungstechnologie, im Qualitätsmanagement und in der Betriebswirtschaft ist er Ihr kompetenter Ansprechpartner. Wir sind für Sie da - Beratung - Angebotserstellung - Projektrealisierung - Auftragsbegleitung.

Unsere Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind Spezialisten ihres Fachs. Sie sind tätig in den Bereichen Aluminium- Kokillengießerei, in der CNC-Bearbeitung und im Werkzeugbau. Ihre Motivation und Leistungsbereitschaft stehen für Flexibilität und Qualität. Die Tätigkeiten haben einen hohen technologischen Standard. Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung zeichnen unsere Mitarbeiter aus. Auf die eigene Ausbildung unserer Fachkräfte legen wir seit jeher großen Wert. Bei den Leistungswettbewerben der Handwerkskammer haben unsere Auszubildenden schon mehrfach den Kammersieg errungen. Die besten Ergebnisse sind ein erster und ein zweiter Bundessieger im Werkzeugmacher-Handwerk. Wir sind ein anerkannter Ausbildungsbetrieb der Handwerkskammer Schwaben.

Unsere Konzepte

Tradition - Engagement - Wissen

Beständigkeit und Zukunftsorientierung sind die nachhaltig gelebten Werte unserer Firmenpolitik. Durch vorausschauende Investitionen und die konsequente Anwendung innovativer Technologien hat sich Ludwig Gutter & Sohn zu einem modernen Unternehmen entwickelt. Durch eine engagierte Geschäftsführung und begeisterungsfähige Mitarbeiter kann Erfahrung und Wissen weiterentwickelt und qualifiziert nutzbar gemacht werden.   Uns allen ist wichtig, dass wir unseren Mitmenschen mit Wertschätzung begegnen. Wir arbeiten gerne und leidenschaftlich für unsere Kunden. Ehrlichkeit, Offenheit und Toleranz sind unsere Grundlagen für Vertrauen.

Verantwortung

Wir gehen verantwortlich mit den Anforderungen an den Schutz von Mensch und Umwelt um. Gesetzliche Vorschriften und Regelungen im Umwelt- und Gesundheitsschutz werden eingehalten. Wir achten auf einen möglichst effizienten Einsatz von Energie und nutzen unter anderem auch eigene regenerative Stromquellen. Mit einer Ossberger-Durchströmturbine am Standort wird ein Teil des Strombedarfs in Gießerei und Fertigung über die erzeugte Wasserkraft gedeckt. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des  Betriebsgebäudes steuert ebenfalls regenerativen Strom für unseren Energiebedarf bei. Seit 1898 ist unser Standort die Obere Mühle in Weißenhorn. Sie wurde 1475 erstmals urkundlich erwähnt als “Mahl- Walk- und Sägmühle”. Im Zeitalter der Industrialisierung haben sich mechanische Werkstätten und Fabriken an solchen Standorten angesiedelt, um die vorhandene Wasserkraft für die Antriebe von Maschinen und Gerätschaften zu nutzen. Durch aufwändige Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sind die Gebäude an neue Anforderungen angepasst und bis heute für Ihren Zweck geeignet.

Unsere Geschichte seit 1864

1864

König Ludwig II im Alter von 20 Jahren. Gemälde von Ferdinand von Piloty, 1865 1864 wird Ludwig II von Wittelsbach König von Bayern. Im gleichen Jahr legt Johann Gutter den Grundstein für unser heutiges Unternehmen. Er gründet eine Reparaturwerkstätte für landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge in Grafertshofen. Sein Sohn Ludwig, der den Betrieb von seinem Vater übernimmt, erweitert die Werkstätten und stellt Futterschneidmaschinen und Göpelantriebe für die Landwirtschaft her. Er ist der Namensgeber unseres Unternehmens.

1898

1898 ergibt sich für Ludwig Gutter die Gelegenheit die Obere Mühle in Weißenhorn zu erwerben. Er errichtet am heutigen Standort eine Fabrik und nutzt die größere Wasserkraft für die Produktion seiner landwirtschaftlichen Maschinen. Er nimmt die Herstellung von Schüttel- und Breitdreschmaschinen auf. Eine Dampfmaschine liefert noch mehr Antriebsenergie, die über Transmissionen auf die einzelnen Arbeitsmaschinen übertragen wird. Ab 1910 werden auch Schrotmühlen und Mosterei-Einrichtungen hergestellt.

1927

1927 übernimmt Hans Gutter den väterlichen Betrieb. Er führt den Betrieb durch  die schwere Krisenjahre der Inflation und Weltwirtschaftskrise. Mit dem Aufschwung nimmt er die Produktion weiterer “Gutter”-Maschinen auf. Schrotmühlen, Kreissägen, Krümeleggen, Ackerwalzen, Pumpen und Schleifapparate waren für Ihre außerordentliche stabile und dauerhafte Bauart bekannt.

1939

1939 beginnt der Zweite Weltkrieg und fordert die letzten vollwertigen Arbeitskräfte. Mit wenigen alten Männern und angelernten Frauen setzt man die Herstellung mühsam fort, und versucht den Bedarf an Maschinen für die Landwirtschaft zu decken. Am 13. September 1943 zerstört eine britische Bomberdivision bei einem Luftangriff einen beträchtlichen Teil des Fabrikgebäudes. Nach Kriegsende betreibt Hans Gutter einen ausgiebigen Handel mit anderen Landmaschinen. 1948 produziert er, mitberaten von seinem Sohn Ludwig, den ersten Grauguss für den Eigen- und später auch für den Kundenbedarf.

1951

1951 übernimmt Ludwig Gutter II den Betrieb. Er errichtet ein neues Gießereigebäude auf dem angrenzenden Betriebsgrundstück. Der gesamte Betrieb wird durchgreifend mechanisiert und rationalisiert und hält Schritt mit der allgemeinen technischen Entwicklung. Dennoch geht in den Folgejahren die Nachfrage nach Landmaschinen stetig zurück, so dass sich Ludwig Gutter entschließt, eine Metallgießerei für Aluminiumlegierungen und andere Nichteisenmetalle einzurichten. 1960 nimmt er die erste Druckgießmaschine im Kammergebiet in Betrieb.

1965

1965 tritt Herbert Schmid, der Schwiegersohn von Ludwig Gutter in den Betrieb mit ein. Das Gebäude der Eisengießerei wird umgebaut, renoviert und für die Aluminium-Gussproduktion hergerichtet. Der Werkzeugbau wird forciert und 1975 mit einer Bridgeport Fräsmaschine ausgestattet, um Kokillen und Vorrichtungen in eigener Regie herzustellen.

1979

Die Teilefertigbearbeitung wird immer wichtiger. 1979 nimmt Ludwig Gutter & Sohn eine der ersten Fräsmaschinen mit modernster CNC-Technologie in Deutschland in Betrieb. In der Kokillengießerei werden umfassende Neuerungen durchgeführt. Es wird in neue, elektrisch betriebene Schmelzöfen und neue Gießmaschinen investiert. Das Fabrikgebäude wird komplett renoviert und den Fertigungsprozessen angepasst, die Büroräume werden erweitert. Auch im Werkzeugbau steigen die Ansprüche und so wird 1989 die erste CNC-Werkzeugfräsmaschine eingesetzt.

1995

Um weiterhin die Wasserkraft der Roth zu nutzen wird 1995 das Turbinenhaus der Oberen Mühle erneuert und eine neue Ossberger- Durchström-Turbine an der Oberen Mühle errichtet. Sie trägt ihren Teil zur regenerativen Stromgewinnung des Betriebes bei.

2003

Im Jahr 2000 tritt Horst Thoma, der Schwiegersohn von Herbert Schmid in den Betrieb ein und übernimmt 2003 die Geschäftsleitung der Firma Ludwig Gutter & Sohn GmbH & Co. KG. Die Kompetenzen des Werkzeugbaus werden ausgebaut. Die Werkzeugkonstruktion und - herstellung erfolgt mittels CAD/CAM-System um die Ansprüche von komplizierten Werkzeugen erfüllen zu können. Sonderanfertigungen und Montagetätigkeiten für anspruchsvolle Baugruppen ergänzen nun das Fertigungsspektrum der Firma. Die Organisation des Unternehmens ist  grundlegend an die Erfordernisse des digitalen Zeitalters angepasst worden. In der Software werden Betriebsabläufe und Prozesse optimal abgebildet und kontinuierlich weiterentwickelt. Vernetzung von Daten und Maschinen, Bereitstellung von Wissen und Informationen und immer neue Anforderungen an Qualität und Dokumentation werden so erfüllt.  

2011

Um Betriebsabläufe zu optimieren, wird 2011 der alte, unbrauchbar gewordene Schuppen auf dem Betriebsgelände abgerissen und durch den Neubau einer vollwertig gedämmten und teilweise mit Holz verkleideten Halle ersetzt. Auf dem Dach des Betriebs wird eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von regenerativen Strom errichtet. Die Sozialräume für die Mitarbeiter werden grundlegend erneuert und hell und freundlich eingerichtet.

2016

Seit 2016 wird die Prozessicherheit und die Erfüllung von  Dokumentationsanforderungen durch eine moderne 3-D- Koordinatenmessmaschine unterstützt. Durch Weiterentwicklung unseres Managementsystems können bei hochanspruchsvollen Gussteilen Prozessparameter dokumentiert und Prüfberichte und Warenbegleitdokumente nach individueller Anforderung zur Qualitätsdokumentation und Rückverfolgbarkeit erstellt werden.
Ludwig Gutter & Sohn GmbH & Co. KG Obere Mühlstraße 10 89264 Weißenhorn Telefon +049 7309 4275 30 Telefax +049 7309 4275 39
“Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition.” (Carl Friedrich von Weizsäcker)

Tradition und Fortschritt

… sind für uns kein Widerspruch! Eine solide und nachhaltige Firmenpolitik spiegelt die Vereinbarung unserer Werte mit unserer Historie. Wir arbeiten gern für unsere Kunden und sind ein verlässlicher Partner.
© 2018 Gutter & Sohn

Unsere Stärken 

Beratung - Flexibilität - Qualität - Liefertreue

Wir begleiten Sie schon bei der Entwicklung Ihrer Produkte. Nutzen Sie

unser fundiertes Wissen über Werkstoffe, konstruktive Möglichkeiten und

unsere Produktionsverfahren um so die optimale Lösung für die

Ausführung Ihrer Bauteile zu finden. Es soll für Sie einfach alles stimmen:

Kosten, Qualität und Liefertermin.

Gusswerkzeuge werden an unserem Standort im eigenen Werkzeugbau gefertigt. Durch das prozessübergreifende Wissen und die intensive Verzahnung von Gießerei und Werkzeugbau sind wir in der Lage auf Ihre konstruktiven Wünsche und Terminanforderungen  schnell und flexibel zu reagieren. Brauchen Sie vorab einen Prototyp? Gern stehen wir auch hier mit Lösungsmöglichkeiten parat. Für die komplexe mechanische Bearbeitung Ihrer Produkte oder flexible Montage Ihrer Systemkomponenten - nutzen Sie unsere Möglichkeiten und unser langjähriges Wissen aus dem Maschinen- und Werkzeugbau. Die Qualität der hergestellten Produkte steht bei uns an erster Stelle. Fertigungsprozesse und abgestimmte Verfahren sind eindeutig definiert und in unserem System hinterlegt. Sie bestimmen die Anforderungen Ihrer Teile hinsichtlich Rückverfolgbarkeit und Dokumentation.

Unser Team

Organisation und Geschäftsleitung

Ludwig Gutter & Sohn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit ca. 15 Mitarbeitern. Seit 2003 ist Horst Thoma Geschäftsführer der Traditionsfirma Ludwig Gutter & Sohn GmbH & Co. KG in Weißenhorn. Nach seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher absolvierte er ein Studium zum Diplom-Maschinenbauingenieur (FH) an der Fachhochschule in Kempten. Mit seinem fundierten Wissen und seiner Erfahrung in der Gießerei- und Fertigungstechnologie, im Qualitätsmanagement und in der Betriebswirtschaft ist er Ihr kompetenter Ansprechpartner. Wir sind für Sie da - Beratung - Angebotserstellung - Projektrealisierung - Auftragsbegleitung.

Unsere Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind Spezialisten ihres Fachs. Sie sind tätig in den Bereichen Aluminium-Kokillengießerei, in der CNC-Bearbeitung und im Werkzeugbau. Ihre Motivation und Leistungsbereitschaft stehen für Flexibilität und Qualität. Die Tätigkeiten haben einen hohen technologischen Standard. Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung zeichnen unsere Mitarbeiter aus. Auf die eigene Ausbildung unserer Fachkräfte legen wir seit jeher großen Wert. Bei den Leistungswettbewerben der Handwerkskammer haben unsere Auszubildenden schon mehrfach den Kammersieg errungen. Die besten Ergebnisse sind ein erster und ein zweiter Bundessieger im Werkzeugmacher-Handwerk. Wir sind ein anerkannter Ausbildungsbetrieb der Handwerkskammer Schwaben.

Unsere Konzepte

Tradition - Engagement - Wissen

Beständigkeit und Zukunftsorientierung sind die nachhaltig gelebten Werte unserer Firmenpolitik. Durch vorausschauende Investitionen und die konsequente Anwendung innovativer Technologien hat sich Ludwig Gutter & Sohn zu einem modernen Unternehmen entwickelt. Durch eine engagierte Geschäftsführung und begeisterungsfähige Mitarbeiter kann Erfahrung und Wissen weiterentwickelt und qualifiziert nutzbar gemacht werden.   Uns allen ist wichtig, dass wir unseren Mitmenschen mit Wertschätzung begegnen. Wir arbeiten gerne und leidenschaftlich für unsere Kunden. Ehrlichkeit, Offenheit und Toleranz sind unsere Grundlagen für Vertrauen.

Verantwortung

Wir gehen verantwortlich mit den Anforderungen an den Schutz von Mensch und Umwelt um. Gesetzliche Vorschriften und Regelungen im Umwelt- und Gesundheitsschutz werden eingehalten. Wir achten auf einen möglichst effizienten Einsatz von Energie und nutzen unter anderem auch eigene regenerative Stromquellen. Mit einer Ossberger-Durchströmturbine am Standort wird ein Teil des Strombedarfs in Gießerei und Fertigung über die erzeugte Wasserkraft gedeckt. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des  Betriebsgebäudes steuert ebenfalls regenerativen Strom für unseren Energiebedarf bei. Seit 1898 ist unser Standort die Obere Mühle in Weißenhorn. Sie wurde 1475 erstmals urkundlich erwähnt als “Mahl- Walk- und Sägmühle”. Im Zeitalter der Industrialisierung haben sich mechanische Werkstätten und Fabriken an solchen Standorten angesiedelt, um die vorhandene Wasserkraft für die Antriebe von Maschinen und Gerätschaften zu nutzen. Durch aufwändige Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sind die Gebäude an neue Anforderungen angepasst und bis heute für Ihren Zweck geeignet.

ÜBER UNS

Unsere Geschichte seit 1864

1864

König Ludwig II im Alter von 20 Jahren. Gemälde von Ferdinand von Piloty, 1865 1864 wird Ludwig II von Wittelsbach König von Bayern. Im gleichen Jahr legt Johann Gutter den Grundstein für unser heutiges Unternehmen. Er gründet eine Reparaturwerkstätte für landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge in Grafertshofen. Sein Sohn Ludwig, der den Betrieb von seinem Vater übernimmt, erweitert die Werkstätten und stellt Futterschneidmaschinen und Göpelantriebe für die Landwirtschaft her. Er ist der Namensgeber unseres Unternehmens.

1898

1898 ergibt sich für Ludwig Gutter die Gelegenheit die Obere Mühle in Weißenhorn zu erwerben. Er errichtet am heutigen Standort eine Fabrik und nutzt die größere Wasserkraft für die Produktion seiner landwirtschaftlichen Maschinen. Er nimmt die Herstellung von Schüttel- und Breitdreschmaschinen auf. Eine Dampfmaschine liefert noch mehr Antriebsenergie, die über Transmissionen auf die einzelnen Arbeitsmaschinen übertragen wird. Ab 1910 werden auch Schrotmühlen und Mosterei-Einrichtungen hergestellt.

1927

1927 übernimmt Hans Gutter den väterlichen Betrieb. Er führt den Betrieb durch  die schwere Krisenjahre der Inflation und Weltwirtschaftskrise. Mit dem Aufschwung nimmt er die Produktion weiterer “Gutter”-Maschinen auf. Schrotmühlen, Kreissägen, Krümeleggen, Ackerwalzen, Pumpen und Schleifapparate waren für Ihre außerordentliche stabile und dauerhafte Bauart bekannt.

1939

1939 beginnt der Zweite Weltkrieg und fordert die letzten vollwertigen Arbeitskräfte. Mit wenigen alten Männern und angelernten Frauen setzt man die Herstellung mühsam fort, und versucht den Bedarf an Maschinen für die Landwirtschaft zu decken. Am 13. September 1943 zerstört eine britische Bomberdivision bei einem Luftangriff einen beträchtlichen Teil des Fabrikgebäudes. Nach Kriegsende betreibt Hans Gutter einen ausgiebigen Handel mit anderen Landmaschinen. 1948 produziert er, mitberaten von seinem Sohn Ludwig, den ersten Grauguss für den Eigen- und später auch für den Kundenbedarf.

1951

1951 übernimmt Ludwig Gutter II den Betrieb. Er errichtet ein neues Gießereigebäude auf dem angrenzenden Betriebsgrundstück. Der gesamte Betrieb wird durchgreifend mechanisiert und rationalisiert und hält Schritt mit der allgemeinen technischen Entwicklung. Dennoch geht in den Folgejahren die Nachfrage nach Landmaschinen stetig zurück, so dass sich Ludwig Gutter entschließt, eine Metallgießerei für Aluminiumlegierungen und andere Nichteisenmetalle einzurichten. 1960 nimmt er die erste Druckgießmaschine im Kammergebiet in Betrieb.

1965

1965 tritt Herbert Schmid, der Schwiegersohn von Ludwig Gutter in den Betrieb mit ein. Das Gebäude der Eisengießerei wird umgebaut, renoviert und für die Aluminium-Gussproduktion hergerichtet. Der Werkzeugbau wird forciert und 1975 mit einer Bridgeport Fräsmaschine ausgestattet, um Kokillen und Vorrichtungen in eigener Regie herzustellen.

1979

Die Teilefertigbearbeitung wird immer wichtiger. 1979 nimmt Ludwig Gutter & Sohn eine der ersten Fräsmaschinen mit modernster CNC-Technologie in Deutschland in Betrieb. In der Kokillengießerei werden umfassende Neuerungen durchgeführt. Es wird in neue, elektrisch betriebene Schmelzöfen und neue Gießmaschinen investiert. Das Fabrikgebäude wird komplett renoviert und den Fertigungsprozessen angepasst, die Büroräume werden erweitert. Auch im Werkzeugbau steigen die Ansprüche und so wird 1989 die erste CNC-Werkzeugfräsmaschine eingesetzt.

1995

Um weiterhin die Wasserkraft der Roth zu nutzen wird 1995 das Turbinenhaus der Oberen Mühle erneuert und eine neue Ossberger- Durchström-Turbine an der Oberen Mühle errichtet. Sie trägt ihren Teil zur regenerativen Stromgewinnung des Betriebes bei.

2003

Im Jahr 2000 tritt Horst Thoma, der Schwiegersohn von Herbert Schmid in den Betrieb ein und übernimmt 2003 die Geschäftsleitung der Firma Ludwig Gutter & Sohn GmbH & Co. KG. Die Kompetenzen des Werkzeugbaus werden ausgebaut. Die Werkzeugkonstruktion und - herstellung erfolgt mittels CAD/CAM-System um die Ansprüche von komplizierten Werkzeugen erfüllen zu können. Sonderanfertigungen und Montagetätigkeiten für anspruchsvolle Baugruppen ergänzen nun das Fertigungsspektrum der Firma. Die Organisation des Unternehmens ist  grundlegend an die Erfordernisse des digitalen Zeitalters angepasst worden. In der Software werden Betriebsabläufe und Prozesse optimal abgebildet und kontinuierlich weiterentwickelt. Vernetzung von Daten und Maschinen, Bereitstellung von Wissen und Informationen und immer neue Anforderungen an Qualität und Dokumentation werden so erfüllt.  

2011

Um Betriebsabläufe zu optimieren, wird 2011 der alte, unbrauchbar gewordene Schuppen auf dem Betriebsgelände abgerissen und durch den Neubau einer vollwertig gedämmten und teilweise mit Holz verkleideten Halle ersetzt. Auf dem Dach des Betriebs wird eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von regenerativen Strom errichtet. Die Sozialräume für die Mitarbeiter werden grundlegend erneuert und hell und freundlich eingerichtet.

2016

Seit 2016 wird die Prozessicherheit und die Erfüllung von  Dokumentationsanforderungen durch eine moderne 3-D- Koordinatenmessmaschine unterstützt. Durch Weiterentwicklung unseres Managementsystems können bei hochanspruchsvollen Gussteilen Prozessparameter dokumentiert und Prüfberichte und Warenbegleitdokumente nach individueller Anforderung zur Qualitätsdokumentation und Rückverfolgbarkeit erstellt werden.
“Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition.” (Carl Friedrich von Weizsäcker)

Tradition und Fortschritt

… sind für uns kein Widerspruch! Eine solide und nachhaltige Firmenpolitik spiegelt die Vereinbarung unserer Werte mit unserer Historie. Wir arbeiten gern für unsere Kunden und sind ein verlässlicher Partner.
© 2018 Gutter & Sohn

Unsere Stärken 

Beratung - Flexibilität - Qualität -

Liefertreue

Wir begleiten Sie schon bei der Entwicklung Ihrer

Produkte. Nutzen Sie unser fundiertes Wissen über

Werkstoffe, konstruktive Möglichkeiten und unsere

Produktionsverfahren um so die optimale Lösung für die

Ausführung Ihrer Bauteile zu finden. Es soll für Sie

einfach alles stimmen: Kosten, Qualität und Liefertermin.

Gusswerkzeuge werden an unserem Standort im eigenen Werkzeugbau gefertigt. Durch das prozessübergreifende Wissen und die intensive Verzahnung von Gießerei und Werkzeugbau sind wir in der Lage auf Ihre konstruktiven Wünsche und Terminanforderungen  schnell und flexibel zu reagieren. Brauchen Sie vorab einen Prototyp? Gern stehen wir auch hier mit Lösungsmöglichkeiten parat. Für die komplexe mechanische Bearbeitung Ihrer Produkte oder flexible Montage Ihrer Systemkomponenten - nutzen Sie unsere Möglichkeiten und unser langjähriges Wissen aus dem Maschinen- und Werkzeugbau. Die Qualität der hergestellten Produkte steht bei uns an erster Stelle. Fertigungsprozesse und abgestimmte Verfahren sind eindeutig definiert und in unserem System hinterlegt. Sie bestimmen die Anforderungen Ihrer Teile hinsichtlich Rückverfolgbarkeit und Dokumentation.

Unser Team

Organisation und Geschäftsleitung

Ludwig Gutter & Sohn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit ca. 15 Mitarbeitern. Seit 2003 ist Horst Thoma Geschäftsführer der Traditionsfirma Ludwig Gutter & Sohn GmbH & Co. KG in Weißenhorn. Nach seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher absolvierte er ein Studium zum Diplom-Maschinenbauingenieur (FH) an der Fachhochschule in Kempten. Mit seinem fundierten Wissen und seiner Erfahrung in der Gießerei- und Fertigungstechnologie, im Qualitätsmanagement und in der Betriebswirtschaft ist er Ihr kompetenter Ansprechpartner. Wir sind für Sie da - Beratung - Angebotserstellung - Projektrealisierung - Auftragsbegleitung.

Unsere Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind Spezialisten ihres Fachs. Sie sind tätig in den Bereichen Aluminium-Kokillengießerei, in der CNC-Bearbeitung und im Werkzeugbau. Ihre Motivation und Leistungsbereitschaft stehen für Flexibilität und Qualität. Die Tätigkeiten haben einen hohen technologischen Standard. Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung zeichnen unsere Mitarbeiter aus. Auf die eigene Ausbildung unserer Fachkräfte legen wir seit jeher großen Wert. Bei den Leistungswettbewerben der Handwerkskammer haben unsere Auszubildenden schon mehrfach den Kammersieg errungen. Die besten Ergebnisse sind ein erster und ein zweiter Bundessieger im Werkzeugmacher-Handwerk. Wir sind ein anerkannter Ausbildungsbetrieb der Handwerkskammer Schwaben.

Unsere Konzepte

Tradition - Engagement - Wissen

Beständigkeit und Zukunftsorientierung sind die nachhaltig gelebten Werte unserer Firmenpolitik. Durch vorausschauende Investitionen und die konsequente Anwendung innovativer Technologien hat sich Ludwig Gutter & Sohn zu einem modernen Unternehmen entwickelt. Durch eine engagierte Geschäftsführung und begeisterungsfähige Mitarbeiter kann Erfahrung und Wissen weiterentwickelt und qualifiziert nutzbar gemacht werden.   Uns allen ist wichtig, dass wir unseren Mitmenschen mit Wertschätzung begegnen. Wir arbeiten gerne und leidenschaftlich für unsere Kunden. Ehrlichkeit, Offenheit und Toleranz sind unsere Grundlagen für Vertrauen.

Verantwortung

Wir gehen verantwortlich mit den Anforderungen an den Schutz von Mensch und Umwelt um. Gesetzliche Vorschriften und Regelungen im Umwelt- und Gesundheitsschutz werden eingehalten. Wir achten auf einen möglichst effizienten Einsatz von Energie und nutzen unter anderem auch eigene regenerative Stromquellen. Mit einer Ossberger- Durchströmturbine am Standort wird ein Teil des Strombedarfs in Gießerei und Fertigung über die erzeugte Wasserkraft gedeckt. Eine Photovoltaikanlage  auf dem Dach des  Betriebsgebäudes steuert ebenfalls regenerativen Strom für unseren Energiebedarf bei. Seit 1898 ist unser Standort die Obere Mühle in Weißenhorn. Sie wurde 1475 erstmals urkundlich erwähnt als “Mahl- Walk- und Sägmühle”. Im Zeitalter der Industrialisierung haben sich mechanische Werkstätten und Fabriken an solchen Standorten angesiedelt, um die vorhandene Wasserkraft für die Antriebe von Maschinen und Gerätschaften zu nutzen. Durch aufwändige Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sind die Gebäude an neue Anforderungen angepasst und bis heute für Ihren Zweck geeignet.

ÜBER UNS

Unsere Geschichte seit 1864

1864

König Ludwig II im Alter von 20 Jahren. Gemälde von Ferdinand von Piloty, 1865 1864 wird Ludwig II von Wittelsbach König von Bayern. Im gleichen Jahr legt Johann Gutter den Grundstein für unser heutiges Unternehmen. Er gründet eine Reparaturwerkstätte für landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge in Grafertshofen. Sein Sohn Ludwig, der den Betrieb von seinem Vater übernimmt, erweitert die Werkstätten und stellt Futterschneidmaschinen und Göpelantriebe für die Landwirtschaft her. Er ist der Namensgeber unseres Unternehmens.

1898

1898 ergibt sich für Ludwig Gutter die Gelegenheit die Obere Mühle in Weißenhorn zu erwerben. Er errichtet am heutigen Standort eine Fabrik und nutzt die größere Wasserkraft für die Produktion seiner landwirtschaftlichen Maschinen. Er nimmt die Herstellung von Schüttel- und Breitdreschmaschinen auf. Eine Dampfmaschine liefert noch mehr Antriebsenergie, die über Transmissionen auf die einzelnen Arbeitsmaschinen übertragen wird. Ab 1910 werden auch Schrotmühlen und Mosterei-Einrichtungen hergestellt.

1927

1927 übernimmt Hans Gutter den väterlichen Betrieb. Er führt den Betrieb durch  die schwere Krisenjahre der Inflation und Weltwirtschaftskrise. Mit dem Aufschwung nimmt er die Produktion weiterer “Gutter”-Maschinen auf. Schrotmühlen, Kreissägen, Krümeleggen, Ackerwalzen, Pumpen und Schleifapparate waren für Ihre außerordentliche stabile und dauerhafte Bauart bekannt.

1939

1939 beginnt der Zweite Weltkrieg und fordert die letzten vollwertigen Arbeitskräfte. Mit wenigen alten Männern und angelernten Frauen setzt man die Herstellung mühsam fort, und versucht den Bedarf an Maschinen für die Landwirtschaft zu decken. Am 13. September 1943 zerstört eine britische Bomberdivision bei einem Luftangriff einen beträchtlichen Teil des Fabrikgebäudes. Nach Kriegsende betreibt Hans Gutter einen ausgiebigen Handel mit anderen Landmaschinen. 1948 produziert er, mitberaten von seinem Sohn Ludwig, den ersten Grauguss für den Eigen- und später auch für den Kundenbedarf.

1951

1951 übernimmt Ludwig Gutter II den Betrieb. Er errichtet ein neues Gießereigebäude auf dem angrenzenden Betriebsgrundstück. Der gesamte Betrieb wird durchgreifend mechanisiert und rationalisiert und hält Schritt mit der allgemeinen technischen Entwicklung. Dennoch geht in den Folgejahren die Nachfrage nach Landmaschinen stetig zurück, so dass sich Ludwig Gutter entschließt, eine Metallgießerei für Aluminiumlegierungen und andere Nichteisenmetalle einzurichten. 1960 nimmt er die erste Druckgießmaschine im Kammergebiet in Betrieb.

1965

1965 tritt Herbert Schmid, der Schwiegersohn von Ludwig Gutter in den Betrieb mit ein. Das Gebäude der Eisengießerei wird umgebaut, renoviert und für die Aluminium-Gussproduktion hergerichtet. Der Werkzeugbau wird forciert und 1975 mit einer Bridgeport Fräsmaschine ausgestattet, um Kokillen und Vorrichtungen in eigener Regie herzustellen.

1979

Die Teilefertigbearbeitung wird immer wichtiger. 1979 nimmt Ludwig Gutter & Sohn eine der ersten Fräsmaschinen mit modernster CNC-Technologie in Deutschland in Betrieb. In der Kokillengießerei werden umfassende Neuerungen durchgeführt. Es wird in neue, elektrisch betriebene Schmelzöfen und neue Gießmaschinen investiert. Das Fabrikgebäude wird komplett renoviert und den Fertigungsprozessen angepasst, die Büroräume werden erweitert. Auch im Werkzeugbau steigen die Ansprüche und so wird 1989 die erste CNC-Werkzeugfräsmaschine eingesetzt.

1995

Um weiterhin die Wasserkraft der Roth zu nutzen wird 1995 das Turbinenhaus der Oberen Mühle erneuert und eine neue Ossberger-Durchström-Turbine an der Oberen Mühle errichtet. Sie trägt ihren Teil zur regenerativen Stromgewinnung des Betriebes bei.

2003

Im Jahr 2000 tritt Horst Thoma, der Schwiegersohn von Herbert Schmid in den Betrieb ein und übernimmt 2003 die Geschäftsleitung der Firma Ludwig Gutter & Sohn GmbH & Co. KG. Die Kompetenzen des Werkzeugbaus werden ausgebaut. Die Werkzeugkonstruktion und - herstellung erfolgt mittels CAD/CAM-System um die Ansprüche von komplizierten Werkzeugen erfüllen zu können. Sonderanfertigungen und Montagetätigkeiten für anspruchsvolle Baugruppen ergänzen nun das Fertigungsspektrum der Firma. Die Organisation des Unternehmens ist  grundlegend an die Erfordernisse des digitalen Zeitalters angepasst worden. In der Software werden Betriebsabläufe und Prozesse optimal abgebildet und kontinuierlich weiterentwickelt. Vernetzung von Daten und Maschinen, Bereitstellung von Wissen und Informationen und immer neue Anforderungen an Qualität und Dokumentation werden so erfüllt.  

2011

Um Betriebsabläufe zu optimieren, wird 2011 der alte, unbrauchbar gewordene Schuppen auf dem Betriebsgelände abgerissen und durch den Neubau einer vollwertig gedämmten und teilweise mit Holz verkleideten Halle ersetzt. Auf dem Dach des Betriebs wird eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von regenerativen Strom errichtet. Die Sozialräume für die Mitarbeiter werden grundlegend erneuert und hell und freundlich eingerichtet.

2016

Seit 2016 wird die Prozessicherheit und die Erfüllung von  Dokumentationsanforderungen durch eine moderne 3-D-Koordinatenmessmaschine unterstützt. Durch Weiterentwicklung unseres Managementsystems können bei hochanspruchsvollen Gussteilen Prozessparameter dokumentiert und Prüfberichte und Warenbegleitdokumente nach individueller Anforderung zur Qualitätsdokumentation und Rückverfolgbarkeit erstellt werden.
“Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition.” (Carl Friedrich von Weizsäcker)